JAPs – Malerprojekt

Die BaE (Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung) bietet momentan sieben Jugendlichen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt keine Berufsausbildung antreten konnten, einen Ausbildungsplatz zum/zur Maler/in und Lackierer/in.

Ergänzend zur fachpraktischen Ausbildung werden die Auszubildenden durch Stütz- und Förderunterricht sowie sozialpädagogische Hilfen individuell gefördert. Durch Betriebspraktika und die Unterstützung bei der Stellensuche wird der Übertritt in den allgemeinen Arbeitsmarkt nachhaltig begleitet. Das Projekt wird als außerbetriebliche Maßnahme überwiegend aus Mitteln der Agentur für Arbeit und des Jobcenter München finanziert.

Das JAPs-Malerprojekt erhielt die Zertifizierung nach Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung – Arbeitsförderung (AZAV), diese wurde 2015 im Zuge eines Überwachungsaudit erneut positiv bestätigt.

MoQua: Motivieren – Qualifizieren

MoQua ist eine Einrichtung der Berufsbezogenen Jugendhilfe, in der benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene (15 – 27 Jahre) die Möglichkeit haben, ihren Schulabschluss nachzuholen und sich beruflich zu orientieren.

Der Schwerpunkt der Maßnahme liegt bei der Motivation zur regelmäßigen Teilnahme am Unterricht und zur erfolgreichen Qualifikation aller Teilnehmenden mittels Erreichen eines extern an einer Münchner Mittelschule abgelegten Qualifizierenden oder Erfolgreichen Abschlusses der Mittelschule.

Bis zu 40 Teilnehmende mit Jugendhilfebedarf und/oder im ALG II-Leistungsbezug können am einjährigen Lehrgang teilnehmen.

Neben die Vermittlung von unmittelbar prüfungsrelevantem Unterrichtsstoff treten auch Angebote zur sozialräumlichen Orientierung und zur lebenspraktischen Unterstützung. Gemeinschaftliche Unternehmungen runden das Angebot ab.

MoQua wird vom Sozialreferat der LH München finanziert und vom Jobcenter München unterstützt. 

JAPs: Jugend – Arbeit – Perspektiven

JAPs ist ein berufs- und arbeitsweltbezogenes Programm, das Jugendlichen und jungen Erwachsenen bedarfsgerechte Maßnahmen und Angebote zur Verbesserung ihrer Zugangschancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt bietet. Zentrales Ziel ist die berufliche und soziale Integration Benachteiligter.

JAPs bildet im Rahmen einer außerbetrieblichen Maßnahme Maler/innen und Lackierer/innen aus. Die „Servicestelle Berufsbezogene Jugendarbeit“ begleitet Jugendliche beim Übertritt von der Schule in das Berufsleben. „azuro“ leistet Beratung bei Problemen, die im Verlauf der beruflichen Erstausbildung auftreten können. Unsere einwöchigen Berufsorientierungscamps unterstützen Mittelschüler/innen der 7. und 8. Klasse.
Viele unserer Freizeitstätten veranstalten Kurse zur Vorbereitung auf den Schulabschluss und unterstützen bei den Bewerbungsunterlagen.

Die JAPs-Projekte werden von der Agentur für Arbeit, vom Referat für Arbeit und Wirtschaft und dem Sozialreferat der LH München, vom Jobcenter München und dem Staatlichen Schulamt finanziert.

Servicestelle Berufsbezogene Jugendarbeit (SBBJA)

Die Servicestelle initiiert und unterstützt berufsbezogene Angebote für Jugendliche im Übergang Schule – Beruf, Azubis und Ausbildungsabbrecher/innen.

In Zusammenarbeit mit den KJR-Freizeitstätten werden Lernhilfen und Kurse zur Vorbereitung auf den Mittelschulabschluss sowie Workshops zur Berufsfindung organisiert. Die Stelle unterstützt beim Anfertigen von Bewerbungsunterlagen, bietet Training für Bewerbungsgespräch und Einstellungstest und leistet Clearing, Beratung und Begleitung in den Freizeitstätten.

Zweimal im Monat bietet die Servicestelle im Jugendinformationszentrum (JIZ) ein offenes Beratungsangebot.

In Workshops und Teamfortbildungen werden den Mitarbeiter/innen der Freizeitstätten Inhalte und Methoden berufsbezogener Arbeit vermittelt.

Das Projekt wird überwiegend aus Mitteln des Münchner Sonderprogramms gegen Jugendausbildungs- und -arbeitslosigkeit (Städt. Ref. f. Arbeit u. Wirtschaft) finanziert.

Berufsorientierung & Ausbildung

Der Übergang von der Schule in die Arbeitswelt geht einher mit Pubertät und dem Erwachsenwerden, beinhaltet vielerlei Unsicherheiten und fordert die „Lebensentscheidung“, den richtigen Beruf zu wählen.
Mittelschüler/innen sind zu diesem Zeitpunkt noch sehr jung, manchen Jugendlichen mit Migrationshintergrund erschweren Sprachbarrieren die Berufswahl, und ohne „Quali“ ist die Suche nach der richtigen Stelle erschwert.

Passende Unterstützungsangebote erleichtern die Berufswahl und den Weg in den Beruf. Unsere Angebote helfen, die eigenen Interessen und Fähigkeiten zu erkennen, die Chancen und Möglichkeiten zu erfassen und die nötigen Informationen zur Berufsfindung einzuholen.

Unsere Angebote sind niederschwellig, nachhaltig, setzen an den Stärken an, beziehen alle Sinne mit ein und werden überwiegend dezentral in über 20 Freizeitstätten und Berufsschulen im gesamten Stadtgebiet sowie den städtischen Schullandheimen im Umland durchgeführt.

azuro – Ausbildungs- & Zukunftsbüro

azuro berät Jugendliche und junge Erwachsene bei Problemen und Fragen in ihrer dualen Ausbildung.
Ziel ist es, unnötigen Ausbildungsabbrüchen vorzubeugen.

azuro begleitet Auszubildende in die Selbständigkeit und unterstützt sie, schwierige Situationen in ihrer Ausbildung konstruktiv zu lösen.
Das Angebot passt sich individuell an die Bedürfnisse der Ratsuchenden an. Es ist praxisnah, lösungsorientiert sowie kostenlos.
Mit Zustimmung der Klientinnen* und Klienten* können weitere Beteiligte einbezogen und eine Zusammenarbeit angestrebt werden. Darüber hinaus bietet azuro Informationsveranstaltungen
rund um Ausbildungsthemen insbesondere für Berufsschulklassen an. Die Veranstaltungen geben hilfreiche Konfliktlösungsstrategien und arbeitsrechtliches Hintergrundwissen für mehr Sicherheit in der Ausbildung.

Träger von azuro sind die DGB-Jugend und der Kreisjugendring München-Stadt.
azuro wird vom Referat für Arbeit und Wirtschaft im Rahmen des Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramms (MBQ) gefördert.