JAPs – Malerprojekt

Das JAPs-Malerprojekt bietet momentan 14 Ausbildungsplätze zum/zur Maler/in und Lackierer/in (in allen drei Lehrjahren) für Jugendliche und junge Erwachsene an, die auf dem ersten Arbeitsmarkt keine Berufsausbildung antreten konnten oder ihre Ausbildung abbrechen mussten.

Ergänzend zur fachpraktischen Ausbildung werden die Auszubildenden durch Stütz- und Förderunterricht sowie sozialpädagogische Hilfen individuell gefördert. Durch Betriebspraktika und die Unterstützung bei der Stellensuche wird der Übertritt in den allgemeinen Arbeitsmarkt nachhaltig begleitet.

Das Projekt wird als außerbetriebliche Maßnahme (BaE) aus Mitteln der Agentur für Arbeit und des Jobcenter München finanziert. Seit 2018 werden darüber hinaus auch Jugendhilfepraktika und Ausbildungsplätze im Rahmen der BBJH München (Stadtjugendamt München) finanziert.

Das JAPs-Malerprojekt erhielt 2012 erstmals die Zertifizierung nach Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung – Arbeitsförderung (AZAV), diese wurde zuletzt 2018 im Zuge eines Überwachungsaudit AZAV erneut positiv bestätigt.

MoQua: Motivieren – Qualifizieren

Motivation und Qualifikation als elementare Kriterien beim Übergang von der Schule in den Beruf haben der Einrichtung MoQua den Namen gegeben.

Als Teil der Berufsbezogenen Jugendhilfe in München unterstützt MoQua 40 benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene dabei, Lebens- und Berufsperspektiven zu entwickeln. Die Einrichtung vermittelt im Rahmen von 37 Wochenstunden schulische Grundlagen zum Erreichen des erfolgreichen oder des Qualifizierenden Abschlusses der Mittelschule und übt gleichzeitig arbeitsweltbezogene Fähigkeiten ein.

Sozialpädagogische Begleitung bei der beruflichen Orientierung, individuelles Bewerbungstraining und die Förderung selbstverantworteter Lebensführung ergänzen den gesamten individuellen Förderprozess. Für den Aufbau und die Stabilisierung persönlicher und beruflicher Handlungskompetenz wird die Lebenswelt der Teilnehmenden systemisch einbezogen. MoQua unterstützt auch beim Übergang in die berufliche Ausbildung oder in weiterführende Bildungseinrichtungen.

Die Einrichtung wird aus Mitteln des Stadtjugendamts der LH München finanziert.

JAPs: Jugend – Arbeit – Perspektiven

JAPs ist ein berufs- und arbeitsweltbezogenes Programm, das Jugendlichen und jungen Erwachsenen bedarfsgerechte Maßnahmen und Angebote zur Verbesserung ihrer Zugangschancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt bietet. Zentrales Ziel ist die berufliche und soziale Integration Benachteiligter.

JAPs bildet im Rahmen einer außerbetrieblichen Maßnahme Maler/innen und Lackierer/innen aus. Die „Servicestelle Berufsbezogene Jugendarbeit“ begleitet Jugendliche beim Übertritt von der Schule in das Berufsleben. „azuro“ leistet Beratung bei Problemen, die im Verlauf der beruflichen Erstausbildung auftreten können. Unsere einwöchigen Berufsorientierungscamps unterstützen Mittelschüler/innen der 7. und 8. Klasse.
Viele unserer Freizeitstätten veranstalten Kurse zur Vorbereitung auf den Schulabschluss und unterstützen bei den Bewerbungsunterlagen.

Die JAPs-Projekte werden von der Agentur für Arbeit, vom Referat für Arbeit und Wirtschaft und dem Sozialreferat der LH München, vom Jobcenter München und dem Staatlichen Schulamt finanziert.

Servicestelle Berufsbezogene Jugendarbeit (SBBJA)

Die Servicestelle Berufsbezogene Jugendarbeit bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 25 Jahren Unterstützung und Beratung im Übergang von der Schule in den Beruf.

Die Servicestelle organisiert in Kooperation mit den KJR-Einrichtungen Lerngruppen und -kurse zur Vorbereitung auf die verschiedenen Abschlüsse der Mittelschule, die in den jeweiligen Freizeitstätten durchgeführt und betreut
werden. Die Beratung findet nach Termin in den Büroräumen sowie ohne Termin zweimal im Monat im Jugendinformationszentrum in der Sendlinger Straße statt.

Darüber hinaus bietet die Servicestelle in Zusammenarbeit mit den einzelnen Freizeitstätten, Schulsozialarbeiterinnen, Sozialarbeitern und JADE-Fachkräften unterschiedliche Schulprojekte, wie z. B. Bewerbungstrainings, in den jeweiligen Einrichtungen des KJR an.

Dreimal im Jahr veranstaltet die Servicestelle einen Arbeitskreis für Pädagoginnen und Pädagogen sowie Fachkräfte der Berufsbezogenen Jugendarbeit.

Berufsorientierung & Ausbildung

Der Übergang von der Schule in die Arbeitswelt geht einher mit Pubertät und dem Erwachsenwerden, beinhaltet vielerlei Unsicherheiten und fordert die „Lebensentscheidung“, den richtigen Beruf zu wählen.
Mittelschüler/innen sind zu diesem Zeitpunkt noch sehr jung, manchen Jugendlichen mit Migrationshintergrund erschweren Sprachbarrieren die Berufswahl, und ohne „Quali“ ist die Suche nach der richtigen Stelle erschwert.

Passende Unterstützungsangebote erleichtern die Berufswahl und den Weg in den Beruf. Unsere Angebote helfen, die eigenen Interessen und Fähigkeiten zu erkennen, die Chancen und Möglichkeiten zu erfassen und die nötigen Informationen zur Berufsfindung einzuholen.

Unsere Angebote sind niederschwellig, nachhaltig, setzen an den Stärken an, beziehen alle Sinne mit ein und werden überwiegend dezentral in über 20 Freizeitstätten und Berufsschulen im gesamten Stadtgebiet sowie den städtischen Schullandheimen im Umland durchgeführt.

azuro – Ausbildungs- & Zukunftsbüro

azuro berät Jugendliche und junge Erwachsene bei Problemen und Fragen in ihrer dualen Ausbildung.
Ziel ist es, unnötigen Ausbildungsabbrüchen vorzubeugen.

azuro begleitet Auszubildende in die Selbständigkeit und unterstützt sie, schwierige Situationen in ihrer Ausbildung konstruktiv zu lösen.
Das Angebot passt sich individuell an die Bedürfnisse der Ratsuchenden an. Es ist praxisnah, lösungsorientiert sowie kostenlos.
Mit Zustimmung der Klientinnen* und Klienten* können weitere Beteiligte einbezogen und eine Zusammenarbeit angestrebt werden. Darüber hinaus bietet azuro Informationsveranstaltungen
rund um Ausbildungsthemen insbesondere für Berufsschulklassen an. Die Veranstaltungen geben hilfreiche Konfliktlösungsstrategien und arbeitsrechtliches Hintergrundwissen für mehr Sicherheit in der Ausbildung.

Träger von azuro sind die DGB-Jugend und der Kreisjugendring München-Stadt.
azuro wird vom Referat für Arbeit und Wirtschaft im Rahmen des Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramms (MBQ) gefördert.