Tilia

Tilia kam 2004 das erste Mal ins Intermezzo.

So schließt sich der Kreis.

Ich bin 2004 ins Intermezzo gekommen und war Teil der allerersten regulären OGS-Gruppe, die damals noch „Projekt Mittagstisch“ hieß! Das ist schon etwas Besonderes, wenn man sozusagen zur Gründungstruppe gehört.

Dann war ich zwei Jahre auch im Offenen Café dabei sowie bei einigen Medienprojekten, die mich sehr interessierten. Das damals entstandene Mädchenzimmer habe ich noch mit eingerichtet, auch so eine Pionierleistung! In der Schule konnte ich vom ebenfalls neuen JADE-Projekt des Intermezzos profitieren, wenn es um Fragen der Berufswahl ging. Ich war dann auch bei Claudia in der Mädchen-Gruppe aktiv. Im Raum unserer Streitschlichter*innen in der Schule befindet sich heute die Intermezzo-Schulsozialarbeit.

Außerhalb der Hausaufgaben haben wir gekocht, Ausflüge gemacht und natürlich mit den Mädchen auch im Intermezzo übernachtet. Ich erinnere mich neben den Billardregeln an Regeln für den Umgang mit den Computern, aber das war nicht zu vergleichen mit dem heutigen Gebrauch, auch wegen der Daten im Netz.

Ich habe nach dem Quali das Berufsgrundbildungsjahr/Holz gemacht, hatte ein Praktikum in der Wichtelakademie und in einem privaten Kindergarten und bin dann im Abenteuerhort Gern im Kreisjugendring-München Stadt als Kinderpflegerin gelandet. Und die Einrichtungsleitung dort war dann doch tatsächlich Claudia, meine frühere Pädagogin aus der Intermezzo-Mädchengruppe. Mit dem Hort bin ich dann mit „meinen“ Kindern über die Teilnahme an „kids on stage“ wieder im Intermezzo gelandet, das die Veranstaltung ausrichtet. So schließt sich der Kreis.

Nach Jahren der Praxis mache ich nun die Ausbildung zur Erzieherin und auch mein Praktikum werde ich im Intermezzo machen. Vom einstigen OGS-Kind dann Part of the Team!