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Jahresziele 2018

  • Wir bemühen uns um personelle Ressourcen für die Integration junger Geflüchteter in die Angebote der Jugendarbeit.

    Der Bayerische Jugendring stellt dem KJR für 3 Jahre Mittel für eine Fachstelle zum Thema „Jugend in der Migrationsgesellschaft“ zur Verfügung. Die Stelle wurde zum 01.03.2019 besetzt.
    Die Finanzierung für die LOK Arrival wurde für 2019 verlängert. Der KJR wird sich um die Trägerschaft der Nachfolgeeinrichtung auf dem Gelände der Bayernkaserne bewerben.



  • Wir schaffen Beschäftigungs- und ggf. Ausbildungsmöglichkeiten für junge Geflüchtete, auch für diejenigen mit unklarem Aufenthaltsstatus.

    Der KJR hat eine Ausbildungsstelle mit einem jungen Mann mit Fluchthintergrund besetzt. Außerdem wurde eine zusätzliche FSJ-Stelle geschaffen, die mit einer Person mit Fluchthintergrund besetzt wird.

  • Wir setzen uns jugendpolitisch für den Zugang zu Beschäftigungs- und Ausbildungsmöglichkeiten für junge Geflüchtete ein, auch für diejenigen mit unklarem Aufenthaltsstatus.

    2018 war es leider nicht möglich, zusammen mit dem „Jungen Bündnis für Geflüchtete“ jugendpolitische Akzente zu setzen. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für junge Geflüchtete mit unklaren Status haben sich weiter verschlechtert. Das Thema steht auf der Agenda der Jugendpolitischen Forderungen zur Kommunalwahl 2020.

  • Wir verstetigen das Demokratiemobil mit Angeboten für Freizeitstätten, Jugendverbände, Horte und Schulen.

    Das Demokratiemobil war im Rahmen der Landtagswahl 2018 sowohl in KJR-Einrichtungen wie auch an öffentlichen Plätzen in München unterwegs. Ein Stadtratsbeschluss sichert die Finanzierung des Demokratiemobils für 2019, für 2020 steht ein entsprechender Beschluss des Stadtrats noch aus.

  • Wir beteiligen uns an der Entwicklung eines Rahmenkonzepts Kinder- und Jugendpartizipation in München.

    Das Thema wird durch das Jugendamt erst 2019 bearbeitet, der KJR wird sich an der Entwicklung des Rahmenkonzepts beteiligen.

  • Wir führen 2018 eine Zukunftswerkstatt "Junges Wohnen in München" durch und entwickeln daraus jugendpolitische Forderungen.

    Die Zukunftswerkstatt hat stattgefunden, die Ergebnisse fließen in die Jugendpolitischen Forderungen zur Kommunalwahl 2020 ein. Der KJR beteiligt sich als Arbeitgeber beim Pilotprojekt „Azubi-Wohnen“ der GEWOFAG.

  • Wir führen Angebote zur Entschleunigung in unseren Einrichtungen und Projekten durch.

    15 Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie fünf Horte haben entsprechende Angebote durchgeführt.

  • Wir setzen uns weiterhin dafür ein, dass bei Baumaßnahmen in Schulen in München ein SMV-Zimmer mit eigener Zugangsmöglichkeit für Schülerinnen und Schüler berücksichtigt wird.

    SMV-Zimmer waren schon bisher in der Schulbauplanung der Stadt München – mit Ausnahme bei den Mittelschulen – gesichert. Nach der neuen Schulbauverordnung sind künftig auch in Mittelschulen SMV-Zimmer förderfähig.

  • Für ein attraktives Jugend- und Ausbildungsticket ist die Pauschalierung der Ausgleichszahlungen des Paragraph 45a Personenbeförderungsgesetz und der Schulwegfreiheit notwendig. Wir setzen uns dafür ein, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen entsprechend angepasst werden.

    Ein 365 Euro-Ticket erscheint aktuell aufgrund der Äußerungen des Ministerpräsidenten, des Verkehrsministers und des Münchner Oberbürgermeisters für 2020 erreichbar. Das Thema bleibt auf der Agenda der Jugendpolitischen Forderungen 2020.

  • Wir überzeugen politische Mandatsträger/innen davon, dass eine zusätzliche Subventionierung des Jugend- und Ausbildungstickets aus Steuergeldern notwendig ist.

    Wir haben im Rahmen der Diskussion zur Verteilung der staatlichen Mittel bei der Umsetzung der MVV-Tarifreform intensiv auf die Politik eingewirkt, konnten jedoch unsere Forderung nicht durchsetzen. Die staatlichen Mittel wurden auf alle Nutzerinnen und Nutzer des MVV verteilt, um die entstehenden Härten der Tarifreform zu mildern.

  • In einem regionalen Pilotversuch entwickeln und erproben wir in Zusammenarbeit mit einer geeigneten Schule neue Formen der Kooperation mit den ehrenamtlichen Strukturen der verbandlichen Jugendarbeit.

    An der Adalbert-Stifter-Realschule gab es ein Pilotprojekt in Kooperation mit dem Münchner Schülerbüro. Nachdem es 2018 mehrere Seminartage an der Schule gab, wird es 2019 einen Projekttag zum Ehrenamtlichen Engagement geben.

  • Wir veranstalten im Bündnis "Wir sind die Zukunft" einen Aktionstag, der die Qualität der Offenen Kinder- und Jugendarbeit der Öffentlichkeit präsentiert.

    Das Aktionsbündnis lud zu einer Fotoaktion ein, die sich mit den Themen Stereotype, Vorurteile und Zuschreibungen beschäftigte. Aus den 150 Einsendungen entstanden Banner, ein Plakat, sechs Postkartenmotive und ein Kalender. 30.000 Postkarten wurden verteilt.

  • Als Konsequenz aus dem 15. Kinder- und Jugendbericht setzen wir uns verstärkt für eine eigenständige Jugendpolitik der Landeshauptstadt München ein.

    Es gab intensiven Kontakt mit dem Jugendamt zur Klärung der Kooperationsmöglichkeiten mit den dortigen Stellen. Außerdem stellte der KJR einen KJHA-Antrag, um die Partizipation von Kindern und Jugendlichen in allen Bereichen der LHM zu stärken.