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Jahresziele 2012

1. Wir setzen uns ein für ein tolerantes Stadtklima, für ein friedliches Miteinander und die Integration aller, die hier leben


  • Interkulturelle Öffnung der Jugendverbände
    - „Bunt tanzt gut“ und der „Tag der Migranten“ werden weiterentwickelt und aufgewertet
    Die Konzeption von „Bunt tanzt gut!“ wurde in Zusammenarbeit mit der DJO überarbeitet.

  • Selbstorganisation
    - Die Möglichkeit einer „Probemitgliedschaft“ für kleine Verbände / Initiativen im KJR soll in Absprache mit dem BJR geschaffen werden Lösungsvorschläge wurden von der zuständigen Abteilung vorgelegt. 

  • Demokratiebildung
    - Zeitgeschichtliche Projekte: Der KJR beteiligt sich aktiv an den Planungen zum NS Dokumentationszentrum „Hauptstadt der Bewegung“
    Ein Fachstellenprofil wurde erstellt und mit politischen Funktionsträgern diskutiert. 

    - Mitwirkung an der Erarbeitung eines Konzepts für die pädagogische Arbeit mit jungen Menschen im künftigen NS-Dokuzentrum
    Eine „Sommerakademie“ wurde als Schwerpunktsetzung für 2013 und die nachfolgenden Jahre konzeptioniert.

  • Internationaler Austausch
    - Weiterentwicklung der deutsch-israelischen Verständigung
    - Ausdehnung auf andere (EU-)Länder (evtl. Thema Arbeitslosigkeit)
    Mit der Zielsetzung 2013 wurde das Thema „Internationaler Austausch“ aus Kapazitätsgründen einstweilen beendet.


2. Wir machen uns dafür stark, dass Kindern und Jugendlichen Freiräume und Orte in der Stadt zur Verfügung stehen, dies sie für ihre Entwicklung benötigen.

  • Freiräume für Kinder u. Jugendliche
    - Weiterführung des Ziels, Orte und Freiräume für Kinder und Jugendliche zu sichern und den Bedarf an solchen Orten zu signalisieren
    Die Beteiligungsaktion "Platz da für junge Ideen an der Isar" wurde erfolgreich durchgeführt.

    - Fortführung der Aktion „Platz da!“ in Verbindung mit dem VV-Antrag „Wohnen“
    Die Themen werden im Rahmen der Kommunalwahl 2014 frühzeitig aufgegriffen.

    - Durchführung einer Kampagne zum Jugendbild in der öffentlichen Wahrnehmung
    Es fanden mehrere Workshops statt. Eine Startaktion für 2013 wurde geplant. 

    - Befassung mit der „Entschleunigung“ von Kindheit und Jugend
    Das Thema wurde in die Jahresziele 2013 und in die „Vision“ und „übergeordneten Ziele“ aufgenommen. 

    - Erhalt des Konzepts „Jugendhaus“ (Ziele der Sozialplanung)
    Ein Gespräch mit der Sozialplanung hat stattgefunden, eine laufende Problematisierung von Einzelfällen im KJHA ist beschlossen. 

3. Wir fordern und fördern Partizipation von Kindern und Jugendlichen. Es wird ein Mindeststandard formaler Partizipation in den Freizeitstätten entwickelt.
 

  • Unterstützung von Selbstorganisation in Schule und Hochschule (Stärkung der Vernetzungsstrukturen)
    Die „Zukunftswerkstatt Hochschule“ hat im November eine Veranstaltung unter dem Titel „Campus international“ durchgeführt. Die Themen Studiengebühren und Semesterticket wurden zu Schwerpunktthemen.

  • Konzeptionierung und Gründung des „Hauses der SMV“ (Bildung, Fortbildung)
    Ein Konzept des „Münchner Haus der Schülerinnen und Schüler“ wurde erstellt und wird dem Vorstand im Januar 2013 vorgestellt. 

  • Evaluation der Umsetzung der Standards „Formale Partizipation“ in FZS
    Im Rahmen der Evaluation der Ziele 2011 wurde der Grad der Umsetzung anhand der Checkliste pro Einrichtung überprüft und ggf. Handlungsziele/Jahresziele für 2012 vereinbart. Ein Fragebogen wurde entwickelt, die OKJA-Einrichtungen wurden zum aktuellen Stand der Umsetzung der formalen Partizipation befragt. Die Ergebnisse wurden ausgewertet und ein Bericht verfasst, der im Fachausschuss vorgestellt werden wird.

4. Wir vermitteln Kindern und Jugendlichen in Bildungsprozessen Fähigkeiten, die sie in die Lage versetzen, zu lernen, Leistungspotentiale zu entwickeln, zu handeln, Probleme zu lösen und Beziehungen zu gestalten.

  • Kooperation KJR und Schule
    - Schrittweise Umsetzung des Aktionsplans Jugendarbeit – Schule, dabei insbesondere Beachtung der Rolle der Jugendverbände
    Das Förderprogramm „Alles Schule oder was?“, das Jugendverbänden finanzielle Mittel zur Verfügung stellt um die Anpassung an das veränderte Schul- und Hochschulsystem zu erreichen, wurde durchgeführt.  

    - Kooperationsebenen der Träger von Offener Ganztagsschule (OGS) und Gebundener Ganztagsschule (GGS) zur gemeinsamen Lobbyarbeit stärken
    Es gab regelmäßige Treffen der Träger von OGS und GGS und einen gemeinsamen Brief mit dem MLLV an Minister Spaenle. Nach einem Gespräch mit den Stadtratsfraktionen Rot-Grün wurden schriftliche Forderungen der Freizeitstätten-Träger an die Stadtpolitik ausgearbeitet und versandt. 

    - Weiterentwicklung der Zusammenarbeit zwischen Schule und Freizeitstätten – insbesondere der Schulsozialarbeit (Ausdehnung auf Grundschulen) und beim Projekt JADE
    Die Trägerschaft von Schulsozialarbeit an Grundschulen wurde an drei Standorten übernommen. JADE wird vorerst weitergeführt.

  • Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
    - Es soll die Schwerpunktsetzung „Ernährung“ (UN-Dekadethema 2012) bei Projektentwicklung in Einrichtungen gesetzt werden
    Viele OKJA-Einrichtungen haben dazu ein Jahresziel vereinbart und setzen dieses bereits um. Im Rahmen der Zielvereinbarungsgespräche werden diese evaluiert. Der KJR-Fußballcup 2012 wurde unter dem Motto Nachhaltigkeit ausgerichtet. 
    Der AK Nachhaltigkeit hat ein „Eat-in“ im Englischen Garten öffentlichkeitswirksam durchgeführt. 


    - Es soll eine Strategieentwicklung zum Thema Nachhaltigkeit erfolgen, Ziel sind Leitlinien des KJR zu dem Bereich
    Der Vorstand hat eine Nachhaltigkeitsstrategie beschlossen. Eine befristete Teilzeitstelle „Beauftragte für Nachhaltigkeit“ wurde im Oktober besetzt. Der Führungskräftetag stellte die Kick-off-Veranstaltung dar. 

    - Die Zertifizierung „Ökoprofit“ soll in den betroffenen Freizeitstätten pädagogisch begleitet werden
    Im 2. Quartal konnte die aktuelle Zertifizierung Ökoprofit abgeschlossen werden, die nächste Runde findet 2013 statt. 4 Freizeitstätten und 1 Kindertageseinrichtung wurden im Oktober zertifiziert. 

    - Auseinandersetzung mit „Fairkauf“ und kritischem Konsum
    Die Auseinandersetzung mit „Fairkauf“ läuft und wird in das Thema Nachhaltigkeit integriert. Das Thema kritischer Konsum war Schwerpunkt bei der Herbstvollversammlung. 

5. Wir greifen fachliche Entwicklungen auf und leisten innovative Beiträge zur Weiterentwicklung der offenen und verbandlichen Jugendarbeit sowie weiterer pädagogischer Projekte. 

  • Jugendkulturarbeit
    - Es wird ein Projekt zur Auseinandersetzung mit der Jugendkultur im web 2.0 (facebook, Twitter etc.) durchgeführt
    Eine befristete Stelle „Pädagogische Projektbeauftragte web2.0“ konnte im November besetzt werden. Eine Bestandsaufnahme wurde durchgeführt; auf dieser basierend werden die Ziele für 2013 formuliert. 

  • Veranstaltungen
    - Landtagswahl 2013 und Kommunalwahl 2014
    Es gab Gespräche mit Dr. Miriam Heigl zum Umgang mit rechtsextremen Parteien im Rahmen der Kommunalwahl 2014. Vorbereitungen für ein OB-Kandidatengespräch laufen. 

    - Studienfahrt nach Finnland
    Die Studienfahrt nach Finnland hat stattgefunden. Viele positive Erfahrungen konnten gesammelt werden. Die Ergebnisse werden im Januar 2013 ausgewertet.

    - Erhalt der Berufsorientierungstage
    Die Berufsorientierungstage wurden unter stark veränderten Gegebenheiten gegenüber den Vorjahren durchgeführt. Die Resonanz lag unter den Erwartungen. 

    - Beteiligung am Jubiläum 100 Jahre Anton Fingerle
    Der KJR beteiligte sich intensiv am Jubiläum „100 Jahre Anton Fingerle“. Das Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen. 

    -  Beteiligung am Europäischen Jahr für „Aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen““
    Der KJR hat an der Auftaktveranstaltung teilgenommen und war im Podium bei einer Podiumsdiskussion vertreten. 10 Projekte/ Angebote wurden an die Landeshauptstadt gemeldet.

  • Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) – fachliche Entwicklungen und öffentliche Darstellung
    - Weiterentwicklung des Rahmenkonzeptes OKJA durch Initiativen zur fortlaufenden Qualitätskontrolle, dabei Stärkung des eigenständigen Bildungsbegriffs
    Die Jugendbefragung wurde in einem Diskussionsprozess mit der Steuerungsgruppe entwickelt und Ende 2012 durchgeführt. Die Auswertung und Bewertung der Ergebnisse erfolgt 2013. Auseinandersetzung mit LGBT in der OKJA: Sowohl die Steuerungsgruppe als auch eine erste Runde von PädagogInnen der Freizeitstätten und MultiplikatorInnen wurden geschult. Ein Positionspapier für das Rahmenkonzept wird 2013 erstellt.

    - Umsetzung der Ergebnisse der Evaluation Leitlinien Mädchenarbeit in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und in den Kindertageseinrichtungen, Erprobung der Indikatoren 
    Einige Einrichtungen haben Jahresziele zur Umsetzung der Leitlinien Mädchen vereinbart, die Ende 2012 im Rahmen der Zielvereinbarungsgespräche überprüft wurden. 

    - Umsetzung der Ergebnisse der Evaluation Leitlinien Interkult in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und in den Kindertageseinrichtungen
    Der Vorstand hat die Leitlinien beschlossen, die ersten Umsetzungsschritte wurden eingeleitet. 

    - Projekt im naturwissenschaftlichem Thema / Methodenfeld (z.B. Lego Mindstorms)
    "Lego Mindstorms"-Projekte haben in verschiedenen Einrichtungen stattgefunden (Herbstferienworkshop mit zwei Einrichtungen u.a.), Teams wurden mit Baukästen ausgestattet. Mitarbeiter/innen konnten z.T. geschult werden. 

6. Wir setzen jugendpolitische Schwerpunkte und geben damit Impulse für die Jugendarbeit

  • Unterstützung von Aktionen zur gebührenfreien Bildung bzw. zur sozialen Durchlässigkeit des Bildungssystems
    Das Bürgerbegehren für die Abschaffung der Studiengebühren in Bayern wurde intensiv unterstützt. 

  • Weiterentwicklung und Ausweitung Inklusionsprojekt ebs auf Jugendverbände
    Ein Flyer wurde entwickelt, das Inklusionsprojekt beim Jugendverbandsausschuss vorgestellt.

  • Fachliche Auseinandersetzung mit der Situation lesbischer, schwuler und transgender Jugendlicher
    Im Rahmen eines Fachtages konnte in das Thema eingeführt werden. Eine erste Fortbildungsveranstaltung für die Mitarbeiter/innen wurde im November 2012 durchgeführt.