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Neuer Vorstand im KJR

Der Kreisjugendring München-Stadt hat einen neuen Vorstand.

Die Delegierten der Münchner Jugendverbände wählten bei der Herbstvollver-sammlung am 16. November mit überwältigender Mehrheit den 39-jährigen Diakon Tom Rausch von der Evangelischen Jugend München an die Spitze des größten Jugendrings in der Bundesrepublik.

Neuer stellvertretender Vorsitzender ist der Jurist Markus Schön (30) vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend München. Tom Rausch war bisher stellvertretender Vorsitzender, Markus Schön ist seit 2007 Vorstandsmitglied.

Die Wahl war außerhalb des Turnus notwendig geworden, weil die bisherige Vorsitzende Karin Ruckdäschel aus beruflichen Gründen ihr Amt niedergelegt hatte. Ein weiterer Platz im Vorstand wurde frei, weil Simône Burger von der DGB-Jugend ebenfalls aus beruflichen Gründen ausschied. 

Um die frei gewordenen Plätze im KJR-Vorstand bewarben sich zwei Frauen: die 28-jährige Politologin Katharina Joho von der DGB-Jugend und die 24-jährige Landschaftsarchitektur-Studentin Judith Rogon von der Evangelischen Jugend München. Beide wurden von den Delegierten ohne Gegenstimmen gewählt. 

Weiterhin im Vorstand sind der Sport-Ökonom Hans Radspieler (49) von der Münchner Sportjugend, die 31-jährige Postbank-Betriebsrätin Hatun Aytan vom Jugendverband „Elvan“, der 25-jährige IT-Systemelektroniker Sebastian Frietinger von „diversity“, der 27-jährige Student Michael Turobin-Ort von der Jugend des Deutschen Alpenvereins sowie die 22-jährige Studentin Raphaela Schweiger (verbandslos).

Der neu zusammengesetzte Vorstand wird sich verstärkt jugendpolitischen Themen wie Armut und Chancengleichheit, Erinnerungsarbeit und Demokra-tiebildung, Partizipation und Mitbestimmung, der Zusammenarbeit mit Schule und Freiräumen für Kinder und Jugendliche widmen. 

Tom Rausch bedankte sich bei Karin Ruckdäschel und Simône Burger für ihr großes Engagement im KJR-Vorstand „Wir verlieren zwei profilierte Frauen in Sachen Jugendpolitik“. Karin Ruckdäschel hatte in der Vergangenheit als „Geburthelferin“ der StadtschülerInnenvertretung fungiert und sich intensiv für Räume für Kinder und Jugendliche stark gemacht. Simône Burgers Schwer-punkte waren die Themen Bildung, Kampf gegen Rechtsextremismus und Armut.

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