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Herbstvollversammlung des KJR

Die Delegierten der Jugendverbände und Freizeitstätten hatten bei der Herbstvollversammlung am 10. November 2015 eine umfangreiche Tagesordnung abzuarbeiten. Gastgeber war diesmal der Bund der Deutschen Katholischen Jugend, der in seine Jugendkirche in der Preysingstraße eingeladen hatte.

Herbstfeeling sollte an der Feuertonne bei Maroni und gebrannten Mandeln aufkommen, doch die Temperaturen waren nicht ganz danach.

Wichtigstes Thema des Abends war der inhaltliche Schwerpunkt „Alltagsrassismus“. Einige Delegierte stellten eindrucksvoll ihre eigenen Erfahrungen mit dem Thema vor. Es wurde deutlich, dass das Spektrum von abwertenden Bemerkungen über unreflektierte Wortwahl bis hin zu Gewalttaten reicht. Die KJR-Vorsitzende Steffie Lux erinnerte in diesem Zusammenhang an die Aufgabenstellung des Jugendrings, einem Aufleben militaristischer, nationalistischer, rassistischer und totalitärer Tendenzen entgegenzuwirken. Dieser Teil der Satzung des Bayerischen Jugendrings ist aktueller denn je und die junge Generation ist hier ganz besonders gefordert, eindeutig Stellung zu beziehen.

Robert Andreasch von a.i.d.a. informierte im Anschluss in einem Vortrag über aktuelle rechtsextreme und rechtspopulistische Aktivitäten in Bayern.

Nach dem Rücktritt des Vorstandsmitglieds Simon Schab von der DGB-Jugend, der aus beruflichen Gründen sein Amt niedergelegt hatte, wählten die Delegierten den 43-jährigen selbständigen Elektroinstallateurmeister Christoph Saur von der Bayerischen Trachtenjugend in den KJR-Vorstand, der damit wieder aus neun Mitgliedern besteht.

Die Vollversammlung empfahl die Neuaufnahme von drei Jugendverbänden, die aus den unterschiedlichsten Bereichen kommen: Die Jugendgruppe „Schüler bauen Roboter“ fördert und unterstützt Schülerteams, die Roboter konstruieren wollen, um damit an Wettbewerben teilnehmen zu können.
Die IDIZEM-Jugend bietet Kindern und Jugendlichen Austauschmöglichkeiten mit anderen Kulturen und Aktivitäten in den Bereichen Kunst, Kultur, Politik und Religion. 

Der Bund Deutscher Pfadfinder_innen (BDP) pflegt die Pfadfinderei, bietet interkulturelle Bildung und internationalen Austausch sowie Maßnahmen zur Förderung von Integration und Inklusion junger Menschen mit Behinderung.

Beantragt wurden zudem der Papierlose Unterlagenversand, der im Sinne der Nachhaltigkeitsstandards des KJR von den Delegierten einstimmig angenommen wurde, ein Antrag des BDKJ zur Arbeitnehmerüberlassung, wo politische Einflussnahme auf ein geplantes Bundesgesetz gefordert wird, ein Antrag des BDKJ, der den KJR beauftragt zu prüfen, ob auch Trägerschaften für Jugendwohnheime übernommen werden können, und ein weiterer Antrag des BDKJ, der fordert, dass sich der KJR dafür einsetzt, dass im geplanten Konzertsaal in München auch Räume für Laienchöre und -orchester vorgesehen werden. Alle vorgelegten Anträge wurden von den Delegierten mit großer Mehrheit beschlossen.

Beschlossen wurden außerdem der Wirtschaftsplan 2016 und die Zuschussrichtlinien der Jugendverbandsförderung. 

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