Hänsel und Gretel

 

Wie auch schon im vergangenen Jahr waren Jugendliche des KJR eingeladen, an einem Workshop in Kooperation mit der Bayerischen Staatsoper zu der Oper Hänsel und Gretel teilzunehmen. Die Teilnehmenden erstellten nach kurzen, schauspielerischen Aufwärmübungen – wie das Weiterreichen einer „unsichtbaren“ Kugel oder die rhythmische Weitergabe eines imaginären Frosches – eine kurze inhaltliche Zusammenfassung des Märchens von Hänsel und Gretel. Dabei wurde vor allem der Traum der Geschwister behandelt. Wovon träumen arme Kinder? Sind es nur materielle Wunschvorstellungen oder auch immaterielle, wie zum Beispiel Freundschaft oder die Liebe der Eltern? Die Mädchen und Jungs durften ihre Ideen entweder mit einer kleinen Zeichnung oder in einem kurzen Tagebucheintrag auf Papier festhalten und der Gruppe vorstellen. Anschließend wurde mit Hilfe von verschiedenen Instrumenten wie Xylophon, Trommeln, Glocken oder Heulschläuchen die Szene im Wald musikalisch nachgestellt. Die Teilnehmenden hörten sich außerdem die Arie der Mutter an, um einen ersten Eindruck von der Oper zu gewinnen. Alle gaben sich dabei viel Mühe, den Text zu verstehen und zu interpretieren.Abschließend berichtete die Workshop-Leiterin über die Kostüme, die Vorbereitung der Opernsänger_innen auf ihren Auftritt und beantwortete allgemeine Fragen zu der Inszenierung. Nach einer kurzen Pause besuchten die Jugendlichen und ihre Pädagog_innen die Oper Hänsel und Gretel von Humperdinck in der Bayerischen Staatsoper.

 

Warum ist der Sandmann denn gut, wenn er den Kindern Sand in die Augen macht!?
(Teilnehmerin vom pfiffTEEN)


In Kooperation mit der
Bayerischen Staatsoper
November 2014

 

Beteiligte Einrichtungen
JT Cosimapark, piffTEEN, RIVA NORD

 

Teilnehmende
11 Jugendliche 
Alter: 12-16 Jahre
Migrationshintergrund: 5
9♀, 2♂