Jungen*arbeit

Jungen* und junge Männer* befinden sich in einem Spannungsfeld von tradierten Männlichkeitsidealen und den Anforderungen einer Gesellschaft, die eine Gleichstellung der Geschlechter anstrebt.

Jungen*arbeit liegt die Annahme zugrunde, dass soziales Geschlecht (Gender) nicht etwas ist, was Menschen einfach „haben“, sondern etwas, was von ihnen und ihrer Umwelt konstruiert wird („doing gender“). In diesem Zusammenhang bricht Jungen*arbeit patriarchalischen Vorstellungen auf und fördert die Gleichberechtigung der Geschlechter in der gesamten Gesellschaft und bei jeder einzelnen Person im Denken, Fühlen und Handeln.

Um dies zu erreichen, bietet die reflektierte Jungen*arbeit Lernfelder an, schafft Freiräume, ermöglicht Erlebnisse, zeigt verschiedene Modelle von Männlichkeit auf und bildet einen Schutzraum. Sie baut auf die Freiwilligkeit der Jungen* und jungen Männer*, lässt Neugier zu und ermöglicht Chancen.

 

 

Kontakt

Beauftragter für Jungen*, junge Männer* und LGBTIQ des KJR         >> zur Fachstelle ...
Bernhard Rutzmoser
Tel. 089 51 4 106-986
b.rutzmoser(at)kjr-m.de