Delegierte trotzen Corona

Nach der ausgefallenen Frühjahrsvollversammlung fand die Herbstvollversammlung komplett digital statt. Neben dem Schwerpunkt Finanzen mit unaufschiebbaren Haushaltsbeschlüssen wurde ein neuer Verband aufgenommen – und der oberste KJR-Angestellte (fast) verabschiedet

Ganz neue Wege: Die Herbstvollversammlung des KJR fand am 17. November coronabedingt erstmals online statt. Nachdem die Verantwortlichen lange gehofft und mit einem ambitionierten Hygienekonzept eine Präsenzveranstaltung nur mit Delegierten und ohne Gäste in der Matthäuskirche geplant hatten, wurde mit den steigenden Infektionszahlen und dem Lockdown Light klar, dass man auf ein Online-Format umsteigen musste. Der Bayerische Jugendring (BJR) hatte dazu bei seiner Vollversammlung im Oktober die erforderlichen Beschlüsse gefasst, damit ein Online-Format überhaupt satzungskonform ist. Die Abteilung Junges Engagement gab ihr Bestes, baute ein Studio im Café Netzwerk auf, wo es viel Platz und ausreichend Räume für Vorstandsmitglieder, Team und Technik gab. Das Online-Format schreckte niemanden, die Vollversammlung war zu jeder Zeit beschlussfähig und bei allen Abstimmung waren immer rund hundert Delegierte dabei. Notwendig wären 72 gewesen. Auch viele Gäste waren online dabei. KJR-Vorsitzende Judith Greil begrüßte die Stadträtinnen Lena Odell und Nimet Gökmenoglu sowie Jugendamtsleiterin Esther Maffei. In ihrem Grußwort bedauerte die Vorsitzende, dass es diesmal keinen inhaltlichen Teil bei der Vollversammlung geben konnte. Grund war das Thema Finanzen, zu dem notwendige Beschlüsse gefasst werden mussten, damit der Jugendring handlungsfähig bleibt.

Denn bereits die Frühjahrsvollversammlung (FVV) musste wegen der Pandemie abgesagt werden. Greil zitierte die Bundesjugendringvorsitzende Lisi Meier, die bei einem Hearing im Deutschen Bundestag deutlich gemacht hatte „Jugendarbeit ist systemrelevant“, und berichtete über die vielfältigen Aktivitäten des KJR in den letzten Monaten, die für alle Beteiligten eine große Herausforderung waren. Vieles musste abgesagt werden, manches fand in anderen Formaten statt. Aber deutlich wurde immer, dass Jugendverbandsarbeit, Offene Kinder- und Jugendarbeit und der KJR anpassungsfähig und für junge Menschen gerade in schwierigen Zeiten ein Anker sind. Und dass die gesetzten Ziele zu unterschiedlichsten Themen auch weiter verfolgt. Grund war das Thema Finanzen, zu dem notwendige Beschlüsse gefasst werden mussten, damit der Jugendring handlungsfähig bleibt. Denn bereits die Frühjahrsvollversammlung (FVV) musste wegen der Pandemie abgesagt werden. Greil zitierte die Bundesjugendringvorsitzende Lisi Meier, die bei einem Hearing im Deutschen Bundestag deutlich gemacht hatte „Jugendarbeit ist systemrelevant“, und berichtete über die vielfältigen Aktivitäten des KJR in den letzten Monaten, die für alle Beteiligten eine große Herausforderung wa¬ren. Vieles musste abgesagt werden, manches fand in anderen Formaten statt. Aber deutlich wurde immer, dass Jugendverbandsarbeit, Offene Kinder- und Jugendarbeit und der KJR anpassungsfähig und für junge Menschen gerade in schwierigen Zeiten ein Anker sind. Und dass die gesetzten Ziele zu unterschiedlichsten Themen auch weiter verfolgt.