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Runder Tisch für Kinder- und Jugendbeteiligung

Der Runde Tisch – veranstaltet vom AK Kinder- und Jugendbeteiligung – am 2. April 2019 an der Katholischen Stiftungshochschule (KSH) beschäftigte sich mit jungen bzw. jugendfreundlichen Methoden zur Partizipation in der Stadt.

Jugendliche werden als „Digital Natives“ bezeichnet, verfügen zu fast 100 Prozent über ein Smartphone und verbringen einen nicht unerheblichen Anteil ihrer Freizeit im Internet bzw. in digitalen Welten und Zusammenhängen. Daher war es nur naheliegend, sich im Rahmen des Runden Tisches mit digitalen Partizipationsmöglichkeiten zu beschäftigen und sich fit zu machen für neue Kommunikations-, Diskussions- und Beteiligungstools.

Sebastian Ring vom Medienzentrum München des JFF führte kurz ins Thema ein und stellte dabei die Frage, ob digitale Methoden neue Möglichkeits- und Handlungsräume für die Partizipation junger Menschen an der Stadtgestaltung eröffnen. In vier unterschiedlichen Workshops konnten solche neuen Räume kennengelernt und ausprobiert werden.

Die Stadt Hagen stellte ihr crossmediales Instrument zur kinderfreundlichen Stadtentwicklung vor, das vor allem zur Sozialraumerkundung genutzt werden kann. Das Medienzentrum München zeigte anhand der Planungen im Münchner Nordosten, wie Smartphone, Tablet und Minecraft in der Beteiligung von Jugendlichen konkret zum Einsatz gekommen waren.
Durch den Stadtjugendring Erfurt wurde ein Einblick in sehr unterschiedliche Beteiligungstools gegeben, die im pädagogischen Alltag zum Einsatz kommen können.
Der Verein Politik-digital präsentierte die Diskussions- und Abstimmungsplattform AULA, die sowohl in Schulen als auch in Kommunen angewendet werden kann.

Deutlich wurde sowohl in den Workshops als auch in der gemeinsamen Abschlussrunde, dass auch bei digitalen Partizipationsformaten die Nachhaltigkeit, sprich die transparente und nachvollziehbare Bearbeitung der Ergebnisse, gesichert sein muss. So benötigt auch digitale Partizipation am Ende Menschen, die in der analogen Welt aktiv werden.

 

Dr. Manuela Sauer, Grundsatzreferentin, KJR

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