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Revolutionskneipe

Die Luft roch nach Revolution, nach Veränderung, nach „alles ist möglich“ in dieser Nacht vom 6. auf den 7. November 1918. Eine Nacht später war es dann so weit: Kurt Eisner rief den Freistaat aus. Eine friedliche Revolution veränderte Bayern in seinen Grundfesten.

Exakt 100 Jahre später: Aufrührerische Atmosphäre, gespannte Erwartung, schummriges Licht. Drei Szenen aus dem Antikriegsfilm „Im Westen nichts Neues“, Lesung von Augenzeugenberichten aus den Tagen um den 7. November 1918 und Arbeiterkampflieder – so feierten rund 60 Revoluzzer und Revoluzzerinnen bei der KJR-Revolutionskneipe im Schwabinger Vereinsheim die Errungenschaften der Revolution, die für uns heute selbstverständlich sind: etwa der Acht-Stunden-Tag, das Frauenwahlrecht, die Trennung von Kirche und Staat und natürlich die Abschaffung der Monarchie. Auch die blutige Niederschlagung der Räterepublik im Jahr 1919 und der folgende Rechtsruck konnten dies nicht zunichtemachen.

Danke für die Unterstützung und Mitarbeit: Vereinsheim, NS-Dokumentationszentrum München, Münchner Stadtarchiv, Archiv der Münchner Arbeiterbewegung, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Landesmediendienst Bayern, SSV, MSB. 

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