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Musik machen mit Minecraft

Bei der diesjährigen KJR-Minecraft-Party lag Musik in der Luft. Das Klötzchen-Universum begegnete der Welt der Musik, sowohl virtuell als auch analog.

Der Tonblock macht die Musik

Sie ist schon ein wenig Tradition geworden,die häuserübergreifende Minecraft-LAN-Party im Herbst. Seit vier Jahren gibt es Bauwettbewerbe, PvP-Events (Player vs. Player)und Abenteuer-Aktionen. Und immer gibt es auch eine analoge Aufgabe zu bewältigen, beider vor allem die Kinder und Jugendlichen mit weniger Minecraft-Erfahrung punkten können.

Bei der diesjährigen Minecraft-Aktion, die am 10. November im Kinder- und Jugendtreff (KJT) 2Club stattfand, drehte sich alles um Beats und Blöcke. Musik machen mit Minecraft – das geht! Mit Notenblöcken. Je nachdem, auf welchem Materialblock diese stehen, erklingen unterschiedliche Instrumente. Steht der Notenblock beispielsweise auf Wolle, erklingt eine Gitarre, auf Sand schlägt man die kleine Trommel und bei Packeis tönt ein Glockenspiel. Zusätzlich lassen sich neben der Tonhöhe auch die Tonlängen einstellen, durch Redstone-Leitungen und Verstärker.

16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen neun und 15 Jahren aus den fünf KJR-Einrichtungen Freizeittreff Freimann, KJT 2Club, Intermezzo, Laimer Jugendzentrum mit Abenteuerspielplatz und Musisches Zentrum sowie externe Teilnehmende machten sich nach einer kurzen Einführung sofort an die vierteilige Aufgabe. Es galt, erstens ein eigenes Musikstück mit Tonblöcken zu bauen, also zu komponieren. Zweitens ein Minecraft-Notenrätsel zu lösen, beidem die Teams die Noten bekamen und durch das (richtige) Nachbauen einen bekannten Song erklingen lassen sollten. Drittens, etwas zu bauen, das mit Musik zu tun hat, und viertens ein analoges Rätsel zu lösen. Kompetente Unterstützung bekamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Benedikt Michael vom KJR-MusikMobil, der die musikalischen Rätsel vorbereitet hatte und die analoge Aufgabe betreute. Zwei Teams mussten gemeinsam ein Notenrätsel lösen. Statt Blöcken standen hier Boomwhackers zur Verfügung, das sind bunte Kunststoffröhren, bei denen eine Röhre für einen Ton steht. Durch das Schlagen der Röhren erklingt der Ton. Hier waren die Musikspezialistinnen und-spezialisten klar im Vorteil, aber schließlich hallte bei alle Teams „Smoke on the Water“ von Deep Purple durch die Gänge des KJT 2Club.

Am Ende präsentierten die Teams ihre Ergebnisse – eine Gitarre im Wald, eine Jukebox, ein Klavier, einen Ghettoblaster, ein Musikhaus mit auf Knopfdruck wählbaren Melodien und vieles mehr. Bewertet wurde neben der Lösung der Rätsel und der Kreativität beim Bauen auch die Fairness und Zusammenarbeit im Team. Die Plätze eins bis drei gingen an die Teams Funfighter, Multicrafter und Rutnik, aber auch für die anderen Teams gab es kleine Trostpreise.

Cornelia Walter, ProjektstelleMedien und Technologie (MuT), KJR

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