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KJR-Position zu AnkER-Zentren

Menschen- und Kinderrechte von geflüchteten Kindern und Jugendlichen gelten auch in AnKER-Zentren – aus diesem Grund hat der Vorstand des KJR am 8. April in seiner Vorstandssitzung ein Positionspapier beschlossen, in dem er den sofortigen Ausbau-Stopp von AnkER-Zentren und die Schließung von bestehenden AnkER-Einrichtungen fordert.

 

Die dortigen prekären Wohnverhältnisse sowie fehlende Spiel- und Bewegungsräume sind für Kinder und Jugendliche nicht tragbar. Es gibt keine Rückzugsorte für Jugendliche und es herrscht ein großer Mangel an Freizeit- und Betreuungsangeboten. Mehrere Familien müssen zusammen in einem Raum leben – dabei sollte es selbstverständlich sein, dass sie in seperaten, eigenen Zimmern untergebracht werden, möglichst dezentral.

Außerdem müssen die Verfahrensprüfungen deutlich beschleunigt werden, um lang andauernde Aufenthalte zukünftig zu vermeiden.

Der KJR-Vorstand fordert den sofortigen Ausbau-Stopp von AnKer-Zentren und die Schließung bereits bestehender AnKER-Einrichtungen.

Menschen- und Kinderrechte gelten auch in AnKER-Zentren!

Bis dahin muss unter anderem der Schutz von Kindern gewährleistet sein, die Anzahl der Angebote sich deutlich erhöhen und Sachleistungen müssen durch finanzielle Leistungen ersetzt werden, um Geflüchteten einen selbständigen Lebensmitteleinkauf zu ermöglichen.

 


Die ganze Position lesen: s.u. (Link)

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