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Aktionsfläche vor dem Jugendtreff AKKU

Hartnäckigkeit, etwas Glück und viel Unterstützung des zuständigen Bezirksausschusses Giesing-Harlaching waren nötig, um einen lang gehegten Traum der Giesinger Jugendlichen zu verwirklichen: die Umgestaltung des kaum genutzten Parkplatzes mit großem Kopfsteinpflaster vor der Einrichtung in eine nutzbare Aktionsfläche.

Diese Aktionsfläche vor dem Jugendtreff AKKU, die dank der Brücke des Mittleren Rings auch noch „überdacht“ ist, wurde lange Zeit vor allem zum Fußballspielen genutzt. Seit etwa fünf Jahren ist auch noch ein kleines Parkour-Gerüst hinzugekommen, das aber immer als Provisorium galt.
Nachdem dieses Provisorium entfernt werden sollte, formierten sich junge Sportlerinnen und Sportler zusammen mit dem Jugendtreff AKKU zu einer Interessensgruppe, um sich für eine Überplanung der öffentlichen Fläche einzusetzen.

Ziel war in erster Linie, einen modernen Parkour-Park mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten zu schaffen. Auch andere Sportarten (z.B. Calisthenics) sollten davon profitieren und eine Freifläche für diverse Ballspiele und Sitzmöglichkeiten entstehen. Ein wichtiger Punkt war auch die Beleuchtung und eine Form von Abgrenzung zu den öffentlichen Zugängen, da die Fläche derzeit leider häufig als Treffpunkt von schwierigen Cliquen dient.

Und wieder konnten die Beteiligten in Sachen „Aktionsfläche“ von der Unterstützung des BA 18 profitieren: Nach einer Präsentation der Situation bei einer BA-Sitzung durch junge Sportbegeisterte und den JT AKKU kam Bewegung in die Sache. Bei einem Ortstermin mit Baureferat, Abteilungsleitung, Sportler/innen und dem Jugendtreff wurde die weitere Vorgehensweise besprochen.

Ende März fand schließlich ein Planungsworkshop statt, in dem Sportler/innen und Jugendliche aus dem AKKU ihre Wünsche formulierten. Es wurde geträumt, geplant, gezeichnet, wieder verworfen und neu geplant und schließlich präsentierten die Kleingruppen ihre Ergebnisse den anderen Teilnehmenden und dem Planungsteam, das vom Baureferat mit der Umsetzung betraut ist. Die ersten Umbauarbeiten sollen bereits 2020 starten.

 

Sieglinde Felixberger, JT AKKU, KJR

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