Aktuelles

Demokratie im Einsatz

Das Motto der zehn Einsatztage in Moosach, Feldmoching-Hasenbergl und Milbertshofen-Hart in der heißen Phase des Bundestagswahlkampfs war ein Test, wie die Menschen auf unseren Mix aus Informationsmaterial und Straßenaktionen reagieren, was sie zum Diskutieren anregt, welche Themen ihnen auf den Nägeln brennen.

 --- Dokumentation als FlippingBook online lesen ---

 

Politische Bildung mit einem knallroten Feuerwehrauto

Aktion und Gespräch – eine gute Mischung. Reden wir über Politik, reden wir über Demokratie und darüber, warum es wichtig ist, zur Bundestagswahl zu gehen.

Und das Publikum war ausgesprochen gesprächsfreudig, nachdem es das Vertrauen gewonnen hatte, dass es sich bei „KJR“ nicht um eine unbekannte weitere Partei handelt und auch nicht darum, irgendetwas unterschreiben zu müssen, sondern einzig um sie selbst, ihre Interessen und ihre Bedürfnisse. Ihnen wurde zugehört, mit ihnen wurde debattiert und wir erfuhren und dokumentierten eine Fülle von Befindlichkeiten und Einstellungen, wichtige Hinweise und Herausforderungen für Politik wie für politische Bildung und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Ganz große Themen: Soziale Gerechtigkeit und bei Jugendlichen das Wahlalter ab 16 Jahren.
Über 1400 Menschen konnten wir erreichen, das macht Mut, Konzepte für „Bildung auf der Straße“ weiterzuentwickeln.
Star der Einsätze war neben unserem „Stimmungsbarometer“, dem „Who is Who“ im Bundestag und der „Wahlkabine“ natürlich das knallrote Feuerwehrauto des KJR, unser „Demokratiemobil“, das immer wieder Anlass gab, ins Gespräch zu kommen.
Einen umfassenden Report mit Zahlen und Details wird es in Form eines Flipping-Book auf der Homepage des KJR voraussichtlich im Dezember geben.

Sylvia Holhut, Fachstelle Demokratische Jugendbildung, KJR

 

 „Demokratie im Einsatz“ – eine soziale Innovation in der politischen Bildungsarbeit

Seit August bin ich Praktikantin bei Sylvia Holhut, sie leitet im Kreisjugendring die Demokratische Jugendbildung und ist verantwortlich für das Projekt „Demokratiemobil“. Dieses Projekt hat mich vom ersten Moment an beeindruckt. Ich studiere „Management sozialer Innovationen“ an der Hochschule München; dieser interdisziplinäre Studiengang beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Veränderungsprozessen in Gesellschaft, Organisationen und Communities. Die soziale Aktivierung und die Möglichkeiten der Beteiligung der Menschen stehen dabei im Vordergrund – es geht also um Empowerment der Zivilgesellschaft.

„Demokratie im Einsatz“ ist hier beispielhaft, denn das Projekt erfüllt gleich drei Kernaufgaben: Es kann das demokratische Bewusstsein der Menschen stärken und ihnen politische Denk- und Handlungsfähigkeiten vermitteln. Es unterstützt durch Information, Aufklärung, und aktive Auseinandersetzung die präventive Arbeit bezüglich radikaler, demokratie- und menschenfeindlicher Einstellungen. Und es orientiert sich am Konzept der aufsuchenden politischen Bildung und begegnet den Menschen im öffentlichen Raum – dort, wo sie sich gerade aufhalten. Carmen Karr von der Landeszentrale für Politische Bildung in Baden Württemberg betont: „Wir müssen an Orte gehen, an denen man uns nicht erwartet oder uns gar nicht kennt, und, in aller Demut, erst einmal verstehen lernen, was gute politische Bildung für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen bedeuten kann.“

Özlen Sönmezler, Demokratische Jugendbildung, KJR


Danke an die vielen Unterstützenden bei Planung und Einsätzen
Mitglieder des Kommunalen Beratungsnetzwerks gegen Rechtsextremismus, Fachstelle für Demokratie, Kolleginnen des KJR-Fachbereichs Jugendverbandsarbeit, Mitwirkende des Bildungskollektivs „Die Pastinaken“, Fachinformationsstelle firm, Bezirksausschüsse 10 und 24, Jugendinformationszentrum, „The Tent“, Freizeitstätten Mooskito, Boomerang und Arche in Moosach, Club und ´s Dülfer sowie die katholische Jugendstelle am Hasenbergl, den Jugendtreff Harthof, das RIVA NORD und Neuland sowie das ETC in Milbertshofen, die DGB-Jugend, die Freiwillige Feuerwehr Moosach, Dr. Gerd Venzl von Foebe sowie Nachbarn, Freundinnen und Freunde


Danke an die Förderer
Robert-Bosch-Stiftung, Programm „die offene Gesellschaft“ und die Bezirksausschüsse 10, 11 und 24.

Auch interessant:

Eine Ausstellung von Martin Gerstenberger & Odour Odessa ist von 26. Januar bis 4. Februar 2018 in der Färberei (Claude-Lorrain-Str. 25) zu sehen.
Vern...

mehr lesen...

Bald ist es wieder so weit: zahlreiche Faschingspartys, Unmengen Süßigkeiten und viele Versuche, den Osterhasen bei der Arbeit zu erwischen stehen...

mehr lesen...

Bald ist es wieder so weit: zahlreiche Faschingspartys, Unmengen Süßigkeiten und viele Versuche, den Osterhasen bei der Arbeit zu erwischen, stehen...

mehr lesen...