
Bei der Frühjahrsvollversammlung am 7. Juni 2011 wählten die Delegierten der Jugendverbände einen neuen Vorstand.
Für die Belange von Kindern und Jugendlichen setzen sich auf Stadtebene ein:

Evangelische Jugend München (EJM), Vorsitzender
Kontakt: t.rausch(at)kjr-m.de
Diakon, Mediator, Industriekaufmann - geboren in Kulmbach/Oberfranken und seit 1997 in München.
Seit 2001 arbeitet Tom Rausch bei der EJM und ist derzeit für Großstadtprojekte und die Jugendverbandsarbeit in der Region "München-Mitte" verantwortlich.
Er möchte dazu beitragen, Brücken zwischen den Kulturen zu schaffen, so dass ein Miteinander in der Stadt von vielen als Bereicherung empfunden werden kann.
Außerdem setzt er sich für Chancengleichheit aller Kinder und Jugendlichen in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit und für Erinnerungsarbeit und Demokratiebildung in der Jugendarbeit ein, damit Neonazi-Gruppierungen bei Münchner Kindern und Jugendlichen keine Chance haben.

Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), stellvertretender Vorsitzender
Kontakt: m.schoen(at)kjr-m.de
Diplom-Jurist, Doktorand am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Sozialrecht in München, Forschungsschwerpunkt: Recht der Kinder- und Jugendhilfe.
Durch sein Engagement beim Kreisjugendring möchte Markus Schön dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche in München die Rahmenbedingungen vorfinden, die sie für ihr Aufwachsen benötigen, insbesondere Chancengleichheit, Toleranz und notwendige Freiräume. Daher liegen ihm besonders Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien am Herzen. Von Seiten des Vorstandes begleitet er deshalb das Spendenprojekt „Hilfe für Kids". Gleichzeitig setzt sich Markus für günstigere und attraktivere MVV-Tickets für Schüler/innen, Auszubildende und Studierende ein, weshalb er einer der Begründer der Kampagne „Für mehr drin! – Günstiger unterwegs mit dem MVV" ist und den Kreisjugendring im MVV-Fahrgastbeirat vertritt.
In seiner Freizeit macht Markus gerne Musik (Klavier, Keyboards) und leitet die Theatergruppe seiner Heimatpfarrei St. Johann Baptist in Haidhausen.

Münchner Sportjugend (MSJ)
Kontakt: h.radspieler(at)kjr-m.de
Der gebürtige Niederbayer - von Beruf Diplom-Sportökonom - ist als Jugendsekretär bei der Münchner Sportjugend im Bayerischen Landes-Sportverband beschäftigt.
Hans Radspieler ist seit 1990 im KJR-Vorstand und seit 1996 Vorsitzender des Finanz- und Förderausschusses.
Seine Hauptanliegen sind eine bedarfsgerechte Finanzausstattung und ein ausgewogenes Miteinander von offener und verbandlicher Jugendarbeit. Außerdem ist er im Vorstand für die Ressorts Bewegung/Gesundheit und Schule/Jugendarbeit zuständig.
In seiner Freizeit engagiert er sich als Betreuer im Sportverein (Turnen, Leichtathletik).

diversity, Dachverband der LesBiSchwulen Jugendgruppen in München
Kontakt: s.frietinger(at)kjr-m.de
Der gebürtige Münchner Sebastian Frietinger arbeitet hauptberuflich als IT-Systemelektroniker und engagiert sich seit vielen Jahren für junge Lesben, Schwule und Transgender und setzte sich auch für das erste LesBiSchwule Jugendzentrum in Bayern ein, welches es nun seit 2007 in München gibt.
Während seiner Zeit als Zivi war er in einer Freizeiteinrichtung des KJR tätig.
Im KJR möchte sich Sebastian für Toleranz, Gleichberechtigung und Vielfalt einsetzen. Außerdem sind ihm die Jugendverbandsarbeit und der Austausch zwischen Politik und Jugendarbeit wichtig.

DGB-Jugend München
Kontakt: k.joho(at)kjr-m.de
Katharina Joho - von Beruf Diplom-Politikwissenschaftlerin - ist hauptamtliche Jugendsekretärin bei der DGB-Jugend. Sie ist geboren in Bremen, studierte in Berlin und lebt seit April 2010 in München.
Katharina möchte mit ihrer Arbeit im Vorstand dazu beitragen, gegen die soziale und berufliche Ausgrenzung von benachteiligten Jugendlichen zu kämpfen. Besonders am Herzen liegen ihr deswegen die KJR-Projekte, die sich mit dem Übergang von der Schule in den Beruf befassen, z.B. JAPs.
Außerdem möchte sie sich im Jugendverbandsausschuss für die Stärkung von Austausch und Zusammenarbeit der Jugendverbände im Rahmen jugendorientierter politischer Projekte einsetzen. Konkret will Katharina deshalb auch tatkräftig am KJR-Projekt Schwarz-Weiß-Buch mitwirken, um sich gemeinsam mit den anderen Jugendverbänden für mehr und bessere öffentliche Freiräume und Plätze für Jugendliche in München einzusetzen.
Der Kampf gegen Rechtsextremismus und Rassismus ist ein weiteres Feld, in dem sich Katharina im Rahmen ihrer Vorstandsarbeit und in der Jugendverbandsarbeit engagieren will.

Evangelische Jugend München (EJM)
Kontakt: j.rogon(at)kjr-m.de
Judith Rogon studiert Landschaftsarchitektur mit dem Schwerpunkt auf Landschaftsplanung, das heißt Natur- und Umweltschutz unter anderem bei Bauvorhaben. Sie ist in ihrer Heimatgemeinde in München-Allach sozusagen im Kinderchor und -gruppe aufgewachsen. Seit 2002 engagiert sie sich ehrenamtlich in ihrer Gemeinde und auf regionaler Ebene, zum Beispiel durch den Vorsitz in der Regionaljugendkammer. In ihrer Freizeit ist sie gerne an der frischen Luft, sei es beim Wandern, Slacklinen oder Radfahren.
Im KJR möchte Judith sich für Umweltbewusstsein, Bildung und gegen Rassismus einsetzen. Ihr ist außerdem wichtig, das Bild von Jugendlichen in der Öffentlichkeit zu verbessern und die ehrenamtliche Tätigkeit der Mitarbeiter/innen in Jugendverbänden positiv hervorzuheben. Nicht nur aufgrund ihres Studiums will sie sich für Veränderungen in öffentlichen Räumen für Kinder- und Jugendliche einsetzen.
NEU IM VORSTAND:

Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP)
Kontakt: l.pulz(at)kjr-m.de
Die Münchnerin Laura Pulz studiert an der LMU Literatur und Geschichte. Seit vielen Jahren ist sie im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder als Gruppenleiterin in ihrem Stamm und auf Landesebene als Kurs-Teamerin aktiv.
Mit dem Vorstand des KJR möchte sie gemeinsam dafür arbeiten, dass Kinder und Jugendliche in ihrer Entfaltung genügend Freiheit erfahren können.
Dafür ist die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen im schulischen, gesellschaftlichen und kulturellen Umfeld wichtig wie auch die Stärkung außerschulischer Freizeitangebote und -möglichkeiten. Auch für Bildungs- und Chancengleichheit sowie Inklusion unabhängig von z.B. Herkunft, Gender oder finanziellen Möglichkeiten will sie sich einsetzen. Dabei sind ihr die Kommunikation zwischen Jugendlichen und politischen Institutionen und die demokratische Bildung wichtig.
Als angehende Historikerin ist ihr die Erinnerungs- und Aufklärungsarbeit ein Anliegen, um (Rechts)Extremismus keine Chance in München zu geben.

Jugendfolkloregruppe ELVAN
Kontakt: b.sahin(at)kjr-m.de
Staatl. geprüfte Lebensmittelchemikerin, Doktorandin an der Deutschen Forschungsanstalt für Lebensmittelchemie
Die gebürtige Türkin ist im nordrhein-westfälischen Wuppertal aufgewachsen. Nach Abschluss ihres Studiums an der Bergischen Universität Wuppertal ist sie für ihre Promotion nach Bayern gezogen. Seit 2 Jahren lebt Buket Sahin in München und ist seither in der Jugendfolkloregruppe Elvan, wo sie sich im Rahmen einer „künstlerisch-kreativen Freizeitbeschäftigung“ auch für den interkulturellen Austausch sozial engagiert.
Bereits als Schülerin einer „Schule ohne Rassismus“ (Gesamtschule Else-Lasker-Schüler) hat sie in Projekten gegen Intoleranz und Diskriminierung mitgewirkt und möchte sich auch im KJR für die Anerkennung der kulturellen Vielfalt einsetzen. Damit verbunden will sie Migrantenjugendverbände bzw. ausländische Jugendliche bei integrationspolitischen Projekten unterstützen und sie zugleich zu mehr Initiative anregen, insbesondere auch um Vorurteile abzubauen.
Ein weiterer Bereich, der ihr am Herzen liegt, ist die Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen im Hinblick auf Selbstverwirklichung, berufliche Entwicklung und Chancengleichheit.

Jugend des Deutschen Alpenvereins (JDAV)
Kontakt: k.ballweg(at)kjr-m.de
Korbinian Ballweg studiert Lehramt für Gymnasium mit den Fächern Chemie und Biologie in München. Ehrenamtlich engagiert er sich bei der JDAV auf Verbandsebene und auch mit Jugendgruppen, mit denen er in die Berge geht. Auch privat findet man ihn meistens in den Bergen beim Klettern oder auf Skitouren.
Im Vorstand des Kreisjugendrings möchte sich Korbinian vor allem für Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Bildung für nachhaltige Entwicklung einsetzen. Neben diesen Themen sind ihm Mitbestimmungsmöglichkeiten von jungen Menschen und der Dialog mit der Politik wichtig.