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Jahresziele 2012

1. Wir setzen uns ein für ein tolerantes Stadtklima, für ein friedliches Miteinander und die Integration aller, die hier leben

  • Interkulturelle Öffnung der Jugendverbände
    - Die interkulturellen Freundschaftsabende werden weiterentwickelt.
    - Die Möglichkeit einer „Probemitgliedschaft“ für kleine Verbände/Initiative im KJR soll in Absprache mit dem Bayerischen Jugendring geschaffen werden.

  • Demokratiebildung: Zeitgeschichtliche Projekte
    - Zeitgeschichtliche Projekte: Der KJR beteiligt sich weiterhin aktiv an den Planungen zum NS Dokumentationszentrum „Hauptstadt der Bewegung“.
    - Erarbeitung eines Konzepts für die pädagogische Arbeit mit jungen Menschen im künftigen NS-Dokumentationszentrum (Stadtratsauftrag.

  • Internationaler Austausch 
    - Weiterentwicklung der deutsch-israelischen Austausches
    - eine thematisch orientierte Ausdehnung auf andere (EU-)Länder wird angestrebt


2. Wir machen uns dafür stark, dass Kindern und Jugendlichen Freiräume und Orte in der Stadt zur Verfügung stehen, die sie für ihre Entwicklung benötigen.

  • Freiräume
    - Weiterführung des Ziels, Orte und Freiräume für Kinder und Jugendliche zu sichern und den Bedarf an solchen Orten zu signalisieren
    - Fortführung der Aktion „Platz Da“ in Verbindung mit dem Vollversammlungsantrag „Wohnen“
    - Durchführung einer Kampagne zum Jugendbild in der öffentlichen Wahrnehmung
    - Befassung mit dem Thema „Entschleunigung“ von Kindheit und Jugend
    - Aktivitäten, um das Konzept „Jugendhaus“ zu erhalten und eigene Räume für Kinder und Jugendliche zu sichern



3. Wir fordern und fördern Partizipation von Kindern und Jugendlichen.Es wird ein Mindeststandard formaler Partizipation in den Freizeitstätten entwickelt.

  • Unterstützung von Selbstorganisation in Schule und Hochschule (Stärkung der Vernetzungsstrukturen)
  • Gründung einer SMV-Akademie (Bildung, Fortbildung)
  • Evaluation der Umsetzung der Standards „Formale Partizipation“ in Freizeitstätten


4. Wir vermitteln Kindern und Jugendlichen in Bildungsprozessen Fähigkeiten, die sie in die Lage versetzen, zu lernen, Leistungspotentiale zu entwickeln, zu handeln, Probleme zu lösen und Beziehungen zu gestalten.

  • Kooperation KJR und Schule
    - Schrittweise Umsetzung des Aktionsplans Jugendarbeit - Schule, dabei besondere Beachtung der Rolle der Jugendverbände
    - Verstärkte Kooperation und gemeinsame Lobbyarbeit der Träger von Offener und Gebundener Ganztagsschule
    - Weiterentwicklung der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Freizeitstätten – insbesondere bei der Schulsozialarbeit (Ausdehnung auf Grundschulen) und beim Projekt JADE 


  • Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
    - Bei der Projektentwicklung in Einrichtungen wird der Schwerpunkt „Ernährung" (UN-Dekadethema 2012) gesetzt.
    - Es soll eine Strategieentwicklung zum Thema Nachhaltigkeit erfolgen, Ziel sind Leitlinien des KJR zu diesem Bereich
    - Die Zertifizierung „Ökoprofit" soll in den betroffenen Freizeitstätten pädagogisch begleitet werden
    - Auseinandersetzung mit „Fairkauf“ und kritischem Konsum 

5. Wir greifen fachliche Entwicklungen auf und leisten innovative Beiträge zur Weiterentwicklung der offenen und verbandlichen Jugendarbeit sowie weiterer pädagogischer Projekte.

  • Jugendkulturarbeit 
    - Es wird ein Projekt zur kulturellen Auseinandersetzung mit dem web 2.0 (Facebook, Twitter etc) durchgeführt.

  • Veranstaltungen 
    -
     Vorbereitung von Veranstaltungen zu den Wahlen 2013 und 2014 
    - Durchführung einer Studienfahrt nach Finnland
    - Erhalt der Berufsorientierungstage für Mädchen und Jungen
    - Beteiligung an den Veranstaltungen zum Jubiläum „100 Jahre Anton Fingerle“
    - Beteiligung am Europäischen Jahr für „Aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“


  • Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) - fachliche Entwicklung und öffentliche Darstellung
    - Der KJR wird initiativ, um eine fortlaufende Weiterentwicklung des neuen städtischen Rahmenkonzepts OKJA mit der Zielsetzung einer fortlaufenden Qualitätskontrolle zu erreichen. Dabei soll der eigenständige Bildungsbegriff der Jugendarbeit gestärkt werden.

    - Erprobung von Indikatoren um die Ergebnisse aus der Evaluation Leitlinien Mädchenarbeit in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und den Kindertageseinrichtungen umzusetzen
    - Diskussion und Umsetzung der Ergebnisse Evaluation Leitlinien „Pädagogik der kulturellen Vielfalt“ in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und den Kindertageseinrichtungen
    - Durchführung eines Projekts im naturwissenschaftlichen Bereich

6. Wir setzen jugendpolitische Schwerpunkte und geben damit Impulse für die Jugendarbeit.
 

  • Unterstützung von Aktionen zur „gebührenfreien Bildung“ bzw. zur sozialen Durchlässigkeit des Bildungssystem
  • Weiterentwicklung der Aktivitäten der Fachstelle ebs und des Projekts „Auf Herz und Rampen prüfen“ unter Einbeziehung der Jugendverbände. 
  • Fachliche Auseinandersetzung mit der Situation lesbischer, schwuler und transgender Jugendlicher

 

 

Ziele der vergangenen Jahre und was daraus geworden ist:

2011
2010
2009
2008
2007
2006
2005
2004

Aktuelles

Zum Auftakt des Kinder-Kultur-Sommers findet von 18. bis 20. Mai das KiKS-Kostprobenwochenende statt - ein Vorgeschmack auf das, was den Sommer über in der ganzen Stadt angeboten wird.

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