Mobilität

Unser Leben ist Bewegung. Wir sind ständig unterwegs – im Alltag im Durchschnitt knapp 40 km am Tag. Auf welche Weise wir diese Strecken hinter uns bringen, hat großen Einfluss auf den Ökologischen Fußabdruck jeder / jedes Einzelnen.

Dienstgänge und -reisen

Im KJR-Organisationshandbuch ist bereits geregelt, dass der ÖPNV dem privaten PKW und der Zug dem Flugzeug vorzuziehen ist und – falls doch der eigene PKW oder das Flugzeug genommen wurde – die Reisekosten nur in begründeten Fällen erstattet werden. Außerdem müssen die CO2-Emissionen bei Flügen durch eine Zahlung bei atmosfair kompensiert werden. Für Dienstgänge in der Umgebung steht in der Geschäftsstelle und in einigen Einrichtungen auch ein Dienstfahrrad bereit.

Fahrradfahren

Seit 2013 gibt es in der Geschäftsstelle des KJR jährlich im Frühjahr einen vergünstigten Fahrradreparaturservice durch die gemeinnützige Fahrradwerkstatt Dynamo Fahrradservice Biss e.V. für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Außerdem stehen am Empfang der Geschäftsstelle Werkzeug für kleinere Reparaturen und eine Luftpumpe zur Verfügung.

Seit 2013 beteiligt sich der KJR mit einem offenen Team am Stadtradeln München. 2016 fuhr das Team im Laufe von drei Wochen 10.598 km, wodurch 1.505 kg CO2 eingespart werden konnten. Das ist fast so viel, wie bei einem Hin- und Rückflug nach Lissabon für 2 Personen anfällt. 1,5 Tonnen CO2 entsprechen etwa dem Ausstoß, der bei der konventionelle Produktion von knapp 113 kg Rindfleisch oder 7.538 kg Kartoffeln entsteht.

Mobilitätsmanagement

 In 2016 hat der KJR an dem einjährigen Münchner Förderprogramm Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM) teilgenommen. Grundsätzlich sollten dabei alle betriebsbedingten Verkehre in die Betrachtung einbezogen werden, mit dem Ziel die negativen Umweltauswirkungen des direkt und indirekt verursachten Verkehrs zu verringern und die Gesundheit und Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu steigern. Im Rahmen des Programms konnten so verschiedene Maßnahmen umgesetzt und angestoßen werden, die dauerhaft zu einer nachhaltigeren Mobilität im KJR beitragen. Beispielweise wurde die Anschaffung weiterer Diensträder gefördert, das Jobticket für Mitarbeiterinnnen und Mitarbeiter eingeführt und die Nutzung von Car-Sharing Angeboten ausgeweitet. Mehr dazu im K3 6/2016.

Im Folgeprogramm BMM-Klub wird im Austausch mit anderen teilnehmenden Organisationen und Firmen auch in Zukunft regelmäßig an Fragestellungen rund um das Thema Mobilität gearbeitet.

Kontakt

Asya Unger

Beauftragte für Nachhaltigkeit 

a.unger(at)kjr-m.de

Tel. 51 41 06-42