Energieeffizienz und Ressourcenschonung

Strom, Wasser, Heizung – durch unsere Art der Nutzung können wir bereits bis zu 30 Prozent einsparen; investiert man in neue Technologien, sogar weitaus mehr.

Ökoprofit

Ganz wesentlich zur Reduzierung des Ressourcenverbrauchs im KJR beigetragen, haben die ÖKOPROFIT-Zertifizierungen. ÖKOPROFIT ist ein Klimaschutzprojekt mit dem Ziel Effizienzmaßnahmen zu entwickeln und umzusetzen. Dabei werden die Mitarbeitenden durch Schulungen und Beratung unterstützt. Der KJR nimmt seit 2006 an ÖKOPROFIT teil. Inzwischen sind die Geschäftsstelle des KJR sowie 19 seiner Einrichtungen ÖKOPROFIT-zertifiziert. Jährlich kommen weitere Häuser hinzu. Insgesamt wurden zwischen 2006-2014 etwa 277.000 kWh Strom eingespart und so 130 Tonnen CO2-Ausstoß vermieden. Das entspricht fast einer dreifachen Weltumrundung mit einem Mittelklasse-PKW.

Die Energiesparmaßnahmen im KJR enden jedoch nicht bei ÖKOPROFIT; auch im Kleinen gibt es viele Ansatzpunkte.

Energie und Geld sparen mit fifty/fifty

Energie sparen, die Umwelt schonen und so mehr Geld für Kinder und Jugendliche haben – das ist kurzgefasst die Idee hinter dem Programm Fifty/Fifty. Aus Schulen und Kindergärten gibt es schon einige Erfahrungswerte; wieviel sich in Freizeitstätten einsparen lässt wollten zwei KJR-Einrichtungen herausfinden. Mit einem Energiesparkoffer ausgestattet haben 2014 zum ersten Mal zwei KJR-Einrichtungen (Fezi - Kinder- und Jugendtreff am Wettersteinplatz und Mädchen- und Jungentreff Muspilli) daran teilgenommen, mit Erfolg: der Stromverbrauch sank um fast ein Drittel, der CO2-Ausstoß um fast drei Tonnen. Am Ende des Jahres erhielten die beiden Häuser 50 Prozent der eingesparten Energiekosten und hatten damit mehr als 500 Euro zusätzlich für ihre Arbeit zur Verfügung. Mehr dazu findet sich in der K3 Ausgabe 3/2015.

2016 stellten sich drei weitere Einrichtungen der Energiespar-Challenge: ASP Hasenbergl ABIX, LOK Freimann und 103er Obergiesing. Mit unterschiedlichem Ergebnis. Das zeigt: Ressourcensparen hat viele Gesichter und hinschauen ist wichtig. Nicht alle Einrichtungen konnten ihren Verbrauch reduzieren. Es war trotzdem lohnend, sich der verschiedenen „Baustellen“ bewusst zu werden und Verhaltensänderungen anzustoßen. Mehr dazu in der K3 Ausgabe 4/2017.

Auch 2017 wird fifty/fifty wieder durchgeführt.

Nachhaltigkeitsstandards im Bereich Ressourcenschonung

Unter dem Motto „Mir nicht Wurscht“ gelten im KJR seit 2014 Nachhaltigkeitsstandards für die Beschaffung von Lebensmitteln, Büro-, Merchandising- und Reinigungsartikeln sowie zur Mülltrennung. Für den Bereich Ressourcenschonung sind besonder folgende Standards wichtig:

  • Alle Papierprodukte aus Recyclingpapier
  • Alle Druckprodukte soweit möglich auf Recyclingpapier
  • Standard-Druckeinstellung an allen PCs: S/W, beidseitig
  • Neukauf von Bürogeräten mit Energy Star oder anderen anerkannten Nachhaltigkeitssiegeln
  • Merchandising: Ausschließlich Produkte, die recyclebar oder aus recyceltem Material und/oder einen praktischen Nutzen haben
  • Mülltrennung von Papier, Glas, Plastik und Metallen

Kontakt

Asya Unger

Beauftragte für Nachhaltigkeit 

a.unger(at)kjr-m.de

Tel. 51 41 06-42