Mobilität

Freundinnen und Freunde in der ganzen Stadt besuchen, zur Schule oder zum Ausbildungs- bzw. Arbeitsplatz fahren, die Stadt mit Fahrrad oder Skateboard erfahren: Das und vieles mehr bedeutet „mobil sein“ für junge Menschen.

Die ungehinderte räumliche, zeitliche und soziale Beweglichkeit ist elementarer Bestandteil des Erwachsenwerdens.

Der öffentliche Nahverkehr wird immer teurer und ein eigenes Auto ist für Jugendliche kaum finanzierbar. Sie verfügen über kein geregeltes Einkommen und brauchen Unterstützung und Solidarität, um die von der Gesellschaft geforderte Mobilität mitzubringen.
Gleichzeitig ist der Trend zu beobachten, dass Individualverkehr mittels eigenem Pkw zunehmend an Bedeutung verliert. Alternative Mobilitätskonzepte sind attraktiv geworden – das Teilen von Kosten für Mobilität ist üblich.

Jugendliche Bewegungsformen, wie beispielsweise Radfahren oder Skaten, erheben
Anspruch auf gleichwertigen Raum wie Autos.

Jugendpolitische Forderungen zu Mobilität

… an die Stadtgesellschaft:

  • Fokussierung auf alternative Mobilitätskonzepte statt weiterer Privilegierung des Autoverkehrs. Es soll ein Klima der allgemeinen Zustimmung zu ökologisch sinnvollen und effizienten Formen der Bewegung in der Stadt entstehen.

… an die Kommunalpolitik:

  • Wandlung Münchens zur echten Radl-Hauptstadt: Breite Radwege, Radparkplätze, Fahrradstraßen, radfreundliche Ampelschaltungen und offene Einbahnstraßen für Radfahrerinnen und Radfahrer sollen flächendeckend eingerichtet werden,
  • Schaffung von Freiräumen, in denen sich Fußgänger/innen, Radfahrer/innen und Skater/innen gleichberechtigt nebeneinander bewegen können.
  • Unterstützung bei der Einführung eines Jugend- und Ausbildungstickets für den gesamten ÖPNV-Bereich in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn AG und den kommunalen Verkehrsbetrieben. Die Kosten dafür dürfen 20 Euro pro Monat nicht übersteigen.